MongoDB unter Linux und wie man Daten-Integrität sicherstellt?
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Der digitale Datenfluss nimmt immer stärker zu. Viele Daten aus fast allen Lebensbereichen werden heute digital gespeichert. Viele davon landen in Cloud-Lösungen, die eine schnelle und skalierbare Option geworden sind. Die hohe Datenflut fordert kontinuierlich neue Speicherkonzepte, wie beispielsweise MongoDB. Wie Daten geschützt werden und was an diesem Konzept anders ist, kommt jetzt im Überblick.
Das ist MongoDB
MongoDB ist eine Datenbank, die Informationen auf eine neue Weise speichert und sortiert. Anders als beim bekannten MySQL-Konzept werden Dateien nicht in einer tabellarischen Struktur verzeichnet. Die Daten werden in sogenannten BSON-Dokumenten abgelegt. Diese müssen nicht übereinstimmen. Es müssen auch nicht alle Eigenschaften der Datei ausgefüllt sein.
Die Daten werden unstrukturiert und dokumentenorientiert in den Sammelmappen der Anbieter wie OVHCloud MongoDB hosting gespeichert. Wer sich den administrativen Aufwand ersparen möchte, greift stattdessen auf eine verwaltete MongoDB Datenbank zurück, bei der Wartung, Updates und Skalierung vom Anbieter übernommen werden. Es werden außerdem verschiedenen Java-Script-Datentypen akzeptiert.
Maßnahmen, die Daten-Integrität sichern
Die Sicherheit in der NoSQL-Datenbank wird durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen erzeugt. Datenbankfunktionen sowie Datenmodellierung und die spezielle Betriebssystem-Konfiguration erhöhen den Sicherheitsgrad. Das ist heute ein entscheidender Vorteil für Cloud-Lösungen, denn Cyber-Attacken stehen an der Tagesordnung. So werden beispielsweise rund 5.000 Angriffe täglich auf Institutionen wie die Bundesbank ausgeführt. Cloud-Anbieter und Unternehmen müssen sich dieser Tatsache mit besonders hohen Sicherheitsstandards stellen.
Die wichtigsten Maßnahmen, die MongoDB unter Linux nutzt sind die folgenden:

Schema-Validierung
MongoDB unter Linux unterliegt zwar nicht den strengen Regeln, wie sie beim MySQL-Konzept vorgegeben werden, doch es müssen einige Rahmenbedingungen erfüllt werden. Nur so lassen sich fehlerhafte Datensätze filtern.
Einrichtung von Replikationen
Ein wichtiger Punkt für die Datensicherheit ist die Einstellung der Replikationen. Replica-Sets sorgen für eine automatische Replikation und den Schutz bei Ausfällen der Hardware. Diese Funktion wird von der Mehrheit (majority) bestätigt.
Verwendung von Transaktionen
Transaktionen sorgen dafür, dass Veränderungen in Datensätzen konsistent sind, wenn sie zusammengehören.

Konfigurierung von Write Concern
Die Einstellungen der Write Concern können individuell verändert werden. Bei „majority“ wird der Eintrag durch die Mehrheit der Replica-Set-Mitglieder bestätigt. Bei der Auswahl „true“ wird der Eintrag erst nach dem Journal-Prozess bestätigt.
Aktivierung von Journaling
Die Auswahl Journal kann gerade bei einem Stromausfall oder einem Systemabsturz hilfreich sein. Mit der Aktivierung dieser Funktion können Einträge schneller wiederhergestellt werden.
Erstellung von Backups
Auf Backups darf kein Unternehmen verzichten. Digitale Daten sind zwar in der Cloud sicher verwahrt. Doch es gibt immer wieder Extremfälle, bei denen Daten verloren gehen. Eine automatische Backup-Funktion erstellt in regelmäßigen Abständen eine Kopie der vorhandenen Daten und sichert diese an einem anderen Ort.

Verwendung von Indizes
Auf diese Weise können doppelte Einträge verhindert werden.
Aktivierung der Zugriffskontrolle
Die große Flut an Daten muss kanalisiert werden. Nicht alle Mitarbeiter eines Unternehmens benötigen immer alle Zugangsrechte. Mit aktivierten Zugriffskontrollen können Nutzer bestimmen, wer Daten ansehen und/oder bearbeiten kann. Typische Konzepte sind DAC, MAC oder RBAC.
Ständige Überwachung
Trotz individueller Einstellungen kommt man an der Überwachung nicht vorbei. Mit regelmäßigen Kontrollen der Datenbank lassen sich schnell Unstimmigkeiten feststellen: Diese Funktion übernehmen unter anderem die Anbieter von Speicherdiensten, um die Belastung der Unternehmen zu reduzieren.
Fazit: MongoDB und Linux
